Chronische Wunden und instabile Narben

Nicht selten entstehen nach Verletzungen bei Patienten mit Diabetes mellitus, nach größeren Operationen oder nach früheren Bestrahlungen infolge einer Tumorerkrankung nicht komplett verschlossene Wunden bzw. nicht stabile Narben mit chronischer Fistelung und schlecht durchbluteten Hautverhältnissen. Mit plastisch-rekonstruktiven Techniken wie beispielsweise Hauttransplantationen, lokalen Verschieblappenplastiken oder freien Lappenplastiken (freie mikrochirurgische Gewebeverpflanzung) kann eine Wiederherstellung der betroffenen Region vorgenommen werden.

Bei instabilen, störenden  Narben können nach deren Entfernung sowie bei nicht verheilten Arealen mit plastischen Deckungsverfahren stabile Wundverhältnisse herbeigeführt und so die Lebensqualität des Patienten wieder verbessert werden.